Was Sie über Google Bewertungen wissen müssen – bevor es zu spät ist

Google hat seine Richtlinien 2026 deutlich verschärft. Wer falsch vorgeht, riskiert gelöschte Bewertungen oder eine Profilsperrung. Hier finden Sie alles was Sie als Unternehmer wissen müssen – verständlich erklärt, kostenlos und aktuell.

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Neu: Google Update April 2026 – wichtige Änderungen bei Bewertungsrichtlinien
Ratgeber & Richtlinien
✓ Mai 2026
⚖️
Google Richtlinien 2026
Was erlaubt ist – was nicht
Neu
Bewertungen richtig sammeln
Do's & Don'ts für Unternehmer
Pflicht
👤
Mitarbeiter-Aliase konform nutzen
Tracking ohne Risiko
Aktuell
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KI-Sichtbarkeit aufbauen
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Neu
Locarino – Wissensguide

Google Bewertungen: Was Sie dürfen – was Sie nicht dürfen

Die wichtigsten Google-Richtlinien 2026 – damit Ihr Profil sicher bleibt und keine Bewertungen gelöscht werden.

⚠️
Wichtige Änderungen in 2026 Google hat im Februar und April 2026 seine Richtlinien deutlich verschärft. KI-gestützte Systeme erkennen und entfernen Verstöße automatisch. Bei wiederholten Verstößen droht die Sperrung des gesamten Google Business Profils.
✅ Das ist erlaubt Grünes Licht
Kunden aktiv um eine Bewertung bitten
Sie dürfen zufriedene Kunden persönlich, per E-Mail, SMS oder WhatsApp bitten, eine Bewertung zu hinterlassen – solange Sie keine spezifischen Inhalte vorgeben und keinen Druck ausüben.
QR-Codes und Bewertungslinks teilen
QR-Codes auf Flyern, Visitenkarten, Kassenbons, Tischaufstellern oder auf der Website sind erlaubt – solange keine Gegenleistung dafür angeboten wird.
Auf Bewertungen antworten
Sie dürfen und sollten auf alle Bewertungen antworten – positive wie negative. Das verbessert aktiv Ihr Ranking in Google Maps.
Um ehrliches Feedback bitten
Sie dürfen Kunden bitten, ihre echte Erfahrung zu teilen – ohne eine bestimmte Anzahl Sterne vorzugeben oder den Inhalt zu beeinflussen.
Negative Bewertungen melden (bei Verstößen)
Bewertungen die gegen Google-Richtlinien verstoßen (Fake, Beleidigung, kein echter Kundenkontakt) können Sie bei Google melden und löschen lassen.
❌ Das ist verboten Rotes Licht
Review Gating – selektives Weiterleiten Neu 2026
Kunden zuerst nach ihrer Zufriedenheit zu fragen und dann nur zufriedene Kunden zu Google weiterzuleiten ist verboten. Jeder Kunde muss dieselbe Möglichkeit zur Bewertung bekommen.
Bewertungen mit Rabatt oder Geschenk "kaufen"
Kunden Rabatte, Gutscheine, kostenlose Produkte oder andere Gegenleistungen für eine Bewertung anbieten ist strikt verboten – auch für das Überarbeiten oder Löschen einer negativen Bewertung.
Mitarbeiternamen in Bewertungen einfordern Neu 2026
Kunden bitten, einen bestimmten Mitarbeiternamen in der Bewertung zu erwähnen, ist seit April 2026 explizit verboten. Auch Quoten ("Bitte 5 Bewertungen diese Woche mit meinem Namen") sind unzulässig.
Bewertungskioske und Tablets vor Ort Neu 2026
Tablets, Kioske oder Stationen im Laden/Praxis/Restaurant auf denen Kunden direkt vor Ort bewerten sollen sind verboten. Google verbietet Druck während des Besuchs.
Fake-Bewertungen kaufen oder schreiben lassen
Bezahlte Bewertungen, Bewertungen von Mitarbeitern, Familie oder Bekannten die keine echten Kunden sind, oder Bewertungen über Fake-Konten – all das wird von Googles KI erkannt und entfernt.
Konkurrenten negativ bewerten
Negative Bewertungen für Mitbewerber zu schreiben oder in Auftrag zu geben ist verboten und kann zur sofortigen Sperrung führen.
Spezifische Bewertungsinhalte vorgeben
Kunden Texte oder Vorlagen zum Kopieren geben, eine bestimmte Sternzahl verlangen, oder vorgeben was sie schreiben sollen – alles verboten.
❌ So nicht
"Hinterlassen Sie uns eine 5-Sterne-Bewertung und erwähnen Sie Maria – dann bekommen Sie 10% Rabatt!"
✓ So ist es richtig
"Wenn Sie mit unserem Service zufrieden waren, würden wir uns über Ihre ehrliche Bewertung freuen."
❌ So nicht
"Sind Sie zufrieden? → Dann bewerten Sie uns auf Google. Nicht zufrieden? → Schreiben Sie uns direkt."
✓ So ist es richtig
"Sie können hier Ihre Erfahrung öffentlich teilen oder uns direkt kontaktieren – ganz wie Sie möchten."
⚠️ Vorsicht – Grauzone Mit Bedacht
QR-Code direkt beim Bezahlen zeigen
Erlaubt – aber kein Druck. Der Hinweis "Sie können später eine Bewertung hinterlassen" ist okay. "Bitte bewerten Sie uns jetzt gleich" ist riskant.
Mitarbeiter intern für Bewertungen belohnen
Interne Quoten oder Boni für Mitarbeiter die Bewertungen "einsammeln" sind problematisch – besonders wenn das zu Druck auf Kunden führt.
Zu viele Bewertungen auf einmal
Plötzliche Mengen an Bewertungen in kurzer Zeit wirken verdächtig. Googles KI erkennt unnatürliche Muster und kann Bewertungen entfernen.
Mitarbeiter-Tracking mit eigenem QR-Code Neu 2026
Eigene QR-Codes pro Mitarbeiter für internes Tracking sind erlaubt – aber nur mit Rollen-Alias, nicht mit echtem Namen. Wenn Linda ihren QR-Code teilt, darf sie sagen "Hier können Sie Ihre Erfahrung teilen" – aber nicht "Erwähne meinen Namen in der Bewertung".
Mitarbeiter-Aliase – so geht es richtig

Locarino erlaubt es, jedem Mitarbeiter einen eigenen Bewertungslink und QR-Code zuzuweisen – für internes Performance-Tracking. Damit das Google-konform bleibt, gilt eine wichtige Regel: Kein echter Name als Alias.

❌ Verboten
Alias: "Linda"
Alias: "Lindi"
Alias: "Max Müller"
Alias: "Sarah"
✓ Erlaubt
Alias: "Servicekraft"
Alias: "Bedienung"
Alias: "Empfang"
Alias: "Küche"
Alias: "Beratung"
Alias: "Service Team"
Wie es funktioniert: Schreibt ein Kunde freiwillig "Die Bedienung war fantastisch" – wird die Bewertung intern der Mitarbeiterin mit dem Alias "Bedienung" zugeordnet. Das Tracking funktioniert – ohne dass der Kunde aufgefordert wurde, einen Namen zu nennen.
Was passiert bei Verstößen?
  • Bewertungen werden automatisch gelöscht – ohne Vorwarnung
  • Das gesamte Google Business Profil kann eingeschränkt oder gesperrt werden
  • Schlechtes Ranking in Google Maps und der lokalen Suche
  • Wiederherstellung ist aufwändig und dauert Wochen bis Monate
  • Googles KI erkennt Verstöße immer zuverlässiger – auch rückwirkend

Dieser Guide dient zur allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Alle Angaben basieren auf den Google-Richtlinien Stand Mai 2026. Google kann seine Richtlinien jederzeit ändern.